Unsere neue Scheibe "OK KAffeevollautomat" hat das Licht der Welt erblickt und enthält 12 Lieder der Extraklasse. Wer das Ding sofort, kostenlos und digital haben muss, lade es einfach hier herunter.
Wer aber lieber eine echte CD/R im schnieken Vinyl-Design, schicker Gestaltung und farbigen Cover in seinen Händen halten, in den CD-Player einlegen oder einfach in den Schrank stellen möchte, der bestelle eines von 50 Exemplaren für drei Euro zzgl 2 Euro für Verpackung und Versand unter folgender Email:
deine-eltern@gmx.de
Smartphones
Ich sag Euch, Smartphones sind die neuen Arschgeweihe. In ein paar Jahren sind die sowas von out, dass sich jeder sein Smartphone weglasern lassen will. Wenn ich eine Laserstrahlenmaschine hätte, könnte ich damit echt Reibach machen.
Kinderkanal rejected my soul
An einem dösigen Nachmittag saß ich mit einem Glas Prosecco-Orangensaft auf meiner Couch, kuschelte mich die Sofakissen verformend in die Garnitur und zappte sinnlos durch die Fernsehprogramme. Ohne viel Interesse blieb ich bei einer Castingshow auf einem der hinteren Kanäle hängen, die man sonst eigentlich nur unaufmerksam in den Werbepausen durchdrückt, um Zeit zu vergeuden, bis es endlich weitergeht. Jedenfalls riss in dieser Sendung soeben eine gnadenlose und zwanghaft unterhalten wollende Jury die Träume eines pubertierenden Mädchens von einer schillernden Zukunft auf unheimliche Weise in Fetzen. Und ich hätte auch umgeschaltet, wenn das Gemetzel beim Griff nach der Fernbedienung nicht schon vorbei gewesen wäre und ein Einspieler einen neuen Kandidaten vorgestellt hätte: Kai Uwe aus Bad Salzuflen. Kai Uwes Schwester war irgendwie krank und seine Eltern irgendwie nie Stolz auf ihn gewesen. Die Schreinerlehre hatte er abgebrochen, weil er einfach nicht genügend Selbstvertrauen hatte. Am Ende der Fahnenstange hatte er möglicherweise auch schon an Selbstmord gedacht, gestand Kai Uwe mit feuchten Augen, während ein trauriges Klavier dem Höhepunkt des Einspielers Tiefe verlieh. Dann wurde die Musik zuversichtlicher und Kai Uwe auch. Seine Augen begannen zu leuchten, als er von seiner Musik erzählte, von seinem Talent und dass er mit viel Zuspruch seiner Freundin und seines besten Kumpels Mark sich getraut hatte, eine Bewerbung bei der Castingshow einzureichen. Obwohl ich ja weiß, wie sowas funktioniert, war ich von Kai Uwes Enthusiasmus gepackt. Plötzlich wusste ich, was ich wollte: Ich wollte meine Talente verwirklichen und nicht mehr meine Zeit auf dem Sofa vertun. Eine ungeahnte Antriebskraft breitete sich in mir aus, ließ mich den Fernseher ausschalten und Kai Uwes Schicksal Kai Uwes Schicksal sein lassen. Es trieb mich zum Telefon und einen Termin in einem Musikstudio machen, um dort ein paar Bewerbungsstücke aufzunehmen. Damit wir uns nicht falsch verstehen, ich hatte keine Ambitionen, vor Dieter Bohlen zu treten oder mich sonst einer Fernsehjury zu stellen. Aber man hatte mir immer wieder gesagt, dass ich nicht ungeschickt darin sei, griffige Melodien zu kreieren, und ich gedachte, daraus Profit zu schlagen. Weil ich aber, sowie ich über Dinge aus meinem Erwachsenenleben singe, unverständlich werde und mir öfter den Vorwurf machen lassen muss, dass man meine Texte nicht verstehe, plante ich für meine Zukunft, Kinderlieder zu komponieren. Ich könnte von einer einfachen Melodie getragen den Unterschied von nah und fern, von warm und kalt, von Sonne und Regen besingen, während ein kleiner, bunter Zeichentrickdinosaurier, oder was sonst gerade bei Kindern angesagt ist, dazu lippensynchron den besungenen Unterschied in einem kleinen Filmchen visuell verdeutlicht. Die Idee schien mir so einfach wie genial. Kaum waren die Stücke aufgenommen, schickte ich mein Konzept an den KiKa, den Kinderkanal. Und während ich auf eine Antwortet wartete, überlegte ich mir schon weitere Themen, die für Kinder interessant sein könnten. So schrieb ich Lieder wie „Susi isst gern Schokoladeneis, Peter lieber Vanille“, „Lass die Erbsen niemals liegen“ und „Bei rot musst Du stehen, bei grün kannst Du gehen“. Nach etwa zwei Wochen kam eine Antwort der KiKa-Redaktion. Es handelte sich dabei um ein standardisiertes Antwortschreiben, in dem gar nicht auf meine Idee eingegangen wurde. Stattdessen hieß es darin, dass man meine Vorschläge nicht umsetzen könne, man aber auch weiterhin für Anregungen zur Verbesserung ihres Programms dankbar sei.
Moratorium hin, Atomausstieg her, noch kommt der teilweise atomare
Strom aus unseren bundesdeutschen Steckdosen. Weil wir aber nicht
gänzlich auf Strom verzichten können, uns aber die Kostbarkeit der
rasenden Elektronen mittlerweile bewusst ist, haben wir uns gefragt,
wie man Strom möglichst sinnvoll nutzen kann. Wir haben eine, wie wir finden,
höchst originelle Lösung gefunden:
Wir präsentieren unsere Einfälle in Form eines elektrischen und
elektrisierenden Konzerts am Freitag, den 8. April dem interessierten
Laien, genauso wie dem fachwissemschaftlichen Publikum im Dormagener
Café Micado. Mit von der Partie sind die Blues-Ökos von Electric Brother
(www.myspace.com/electricbrotherband).
Los geht es um sieben, der Kostpunkt liegt bei umweltbewussten 3 €.
Aktionismus, Baby!
Lebenszeichen!
Ein kleines Update für Euch: Die Arbeiten an unserer neuen CD laufen auf Hochtouren. In Anlehnung an ein Radioheadalbum wird das Ding OK KAFFEEVOLLAUTOMAT heißen und voraussichtlich am Anfang des nächsten Jahres erscheinen. Als kleinen Vorgeschmack darauf haben wir zum Klang eines unserer Neusten ein paar Bildern das Laufen beigebracht (siehe unten). Wem das alles noch nicht genug ist, dem seien unsere weihnachtlichen Unpluggedkonzerte empfohlen. Nähere Informationen hierzu findet Ihr unter Termine.
Mitterlerweile ist unsere Neue, "Los lauf, kleiner Vogel", restlos vergriffen.
Wer sie trotzdem einmal hören oder in den terabytegroßen Weiten seiner Festplatte begraben möchte, kann das ganze Album bei unseren Downloads finden.